Krise birgt große Entwicklungschance für Zeitarbeit
Zuversichtlich ins nächste Jahr blickt Volker Enkerts, Präsident des deutschen Bundesverbands Zeitarbeit (BZA): „Die Zeitarbeit hat auch in der Krise große Entwicklungschancen.“
Die Wirtschaft werde künftig in schlechten Zeiten eher Zeitarbeiter beschäftigen als eigenes Personal anzustellen. In dieser Pufferfunktion läge die große Chance der Arbeitskräfteüberlassung. „Qualifizierte Mitarbeiter - wie Ingenieure, Betriebswirte oder technische Einkäufer - werden mit Sicherheit nicht ihren Job verlieren. Denn die Nachfrage nach diesen Beschäftigten ist unverändert hoch“, sagt Enkerts. Schwierig werde das nächste Jahr dagegen für Hilfsarbeiter ohne Ausbildung - und dies trifft auf jeden Dritten in der Zeitarbeit in Deutschland zu. Enkerts: „Diese haben kaum mehr Chancen, über die Zeitarbeit vermittelt zu werden."


