Gestärkt aus der Krise - Österreich bestens gerüstet
Jährlich präsentiert das Marktforschungsinstitut Interconnection Consulting eine Studie zur Situation der Arbeitskräfteüberlassung. Heuer lässt sich daraus eine klare Tendenz erkennen: Die Arbeitskräfteüberlassung geht gestärkt aus der Krise ...
Die Arbeitskräfteüberlassung war von den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre stark getroffen. Dennoch ist die Branche allen Horrormeldungen zum Trotz nicht am Ende. Im Gegenteil, es zeichnet sich eine positive Tendenz für die Personalbereitstellung ab.
Das verdeutlichen die Kernpunkte der aktuellen Studie:
- Die Arbeitskräfteüberlassung wird als erste Branche von der eintretenden Konjunkturbelebung profitieren.
- Die Arbeitskräfteüberlassung hat sich in dieser Krise als flexibles Instrument der Personalarbeit bewährt. Auch die Sozialpartner erkennen die Arbeitskräfteüberlassung mittlerweile als probates Instrument an.
Weiter geht aus der Studie hervor, dass durch die aktuelle Wirtschaftskrise ein Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Flexibilisierung geschaffen wurde. Dies führt voraussichtlich zu einer vermehrten Nachfrage an Arbeitern aus Arbeitskräfteüberlassung.
Gesetzlich ist Österreich für die künftigen Entwicklungen bestens gerüstet: Schon bei der Erarbeitung der EU Leiharbeit-Richtlinien hat Österreich gemeinsam mit Belgien und den Niederlanden eine Vorreiterrolle übernommen. "Flexicurity" beschreibt die Förderung von Flexibilität in Verbindung mit Beschäftigungssicherheit und wird in Zukunft EU-weit noch mehr an Bedeutung erlangen.
Einen wachsenden Markt innerhalb der Arbeitskräftüberlassung stellt vor allem die Gruppe der höher qualifizierten Arbeitnehmer dar. Der Markt entwickelt sich, die Mitarbeiter am Arbeitsmarkt ebenfalls und damit auch die Branche der Arbeitskräfteüberlassung.



