Personaldienstleister zahlen für Lehrlingsausbildung
Dem Facharbeitermangel begegnen deutsche Zeitarbeitsfirmen, indem sie
Lehrlingsausbildung in externen Partnerunternehmen finanzieren. Das soziale Engagement wird als Investition in die Zukunft gesehen, das sich langfristig gesehen auch für die Personaldienstleister rechnen soll.
Die Deutsche Industrie Service AG (DIS) in Heilbronn und derPersonaldienstleister Hofmann mit Sitz in Nürnberg finanzierenLehrlingsausbildungen in Partnerunternehmen. DIS beispielsweise kooperiert mit einem Facility Service Unternehmen, wie auch mit Dornier und Siemens und zahlt nicht nur die Lehrlingsentschädigung, sondern außerdem den Partnerunternehmen zusätzlich einen monatlichen Beitrag von bis zu 600 Euro für deren Leistungen. Insgesamt 16 junge Menschen, die im ersten oder imzweiten Lehrjahr sind, stehen derzeit auf der Gehaltsliste des deutschen Zeitarbeitsunternehmen, das neben Manpower und Randstad zu den größten deutschen Personaldienstleistern zählt.
Genauso wie DIS AG möchte auch der Personaldienstleister Hofmann in Deutschland mit externen Ausbildungsplätzen einen Beitrag gegen den Facharbeitermangel leisten. Die jungen angehenden Fachkräfte sind zwar nicht dazu verpflichtet, nach ihrer Lehre für jene Zeitarbeits-Unternehmen tätig zu sein, die ihre Ausbildung finanziert haben. Doch natürlich ist den Geldgebern daran gelegen, die jungen Leute als ausgebildete Fachkräfte einmal in ihrer eigenen Kartei zu führen. Einladungen zu einschlägigen Informationsveranstaltungen soll den Lehrlingen Lust auf Zeitarbeit machen.


