Zeitarbeit viel besser als ihr Ruf
Menschen, die schon einmal als Zeitarbeiter tätig waren, beurteilen diese Beschäftigungsform wesentlich positiver als Außenstehende ohne eigene Erfahrung.
Menschen, die schon einmal als Zeitarbeiter tätig waren, beurteilen diese Beschäftigungsform wesentlich positiver als Außenstehende ohne eigene Erfahrung. Zu diesem Ergebnis kam die aktuelle Studie "Zeitarbeit aus Sicht der Beschäftigten" von Karmasin Marktforschung. Diese analysierte im Auftrag der Zeitarbeits-Suchmaschine www.wer-hat-wen.at die Vor- und Nachteile sowie das Image der Personalbereitstellungs-Branche.
Zeitarbeit wird entgegen der landläufigen Meinung von den Beschäftigten weitgehend positiv wahrgenommen. Mehr als 70 Prozent der Befragten hatten nach ihrer Erfahrung mit dieser Tätigkeit ein verbessertes oder gleiches Bild. „Zeitarbeit hat vor allem ein Imageproblem, das man jedoch beheben kann, da die Realität ja positiv abweicht“, resümiert Motivforscherin Sophie Karmasin.
Tatsächlich gaben viele Befragte in der Studie an, sie hätten das Gefühl, dass Zeitarbeit in der Gesellschaft kein gutes Ansehen genießt. Dabei zeichnen diejenigen, die tatsächlich einen Einblick in die Tätigkeit haben, die Zeitarbeiter selbst nämlich, ein durchaus positives Bild: Da fallen Schlagworte wie „modern“, „abwechslungsreich“ und „ansprechend“.
Außer Zweifel steht, dass Zeitarbeit weiter auf dem Vormarsch ist: Nur acht Prozent der Österreicher haben derzeit Erfahrungen mit Personalüberlassung vorzuweisen, wie die Karmasin-Studie ergab. Laut Prognosen sollen 2010 in ganz Österreich rund 100.000 Menschen in der Branche beschäftigt sein, derzeit sind es etwa 80.000.




