Frauenarbeitslosigkeit: Österreichs Arbeitskräfteüberlasser bieten interessante Jobmöglichkeiten für Frauen
In den Debatten um die steigende Arbeitslosigkeit wurde eine potentielle Arbeitgebergruppe bisher kaum beachtet: die Arbeitskräfteüberlasser...
Seit mehr als 10 Jahren bieten sie moderne und flexible Arbeitsvermittlung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Jetzt wollen sie verstärkt arbeitslose und karenzierte Frauen aller Altersgruppen und Branchen zurück auf den Arbeitsmarkt holen. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der arbeitslosen Frauen in Österreich rapide gestiegen. Diesen August gab es 107.502 arbeitslose österreichische Frauen – im August 2000 waren es vergleichsweise 79.909 (Quelle: Statistik Austria). Das ist eine Steigerung um knapp 35 Prozent. Nach Meinung von ExpertInnen würden fehlende flexible Arbeitszeitmodelle arbeitswillige und qualifizierte Frauen vom Arbeitsmarkt fernhalten. Vor allem Frauen mit Familie oder über vierzig haben es da besonders schwer. Genau hier setzt der VZa ein positives Signal.
Dr. Viktoria Tischler, Präsidentin des Österreichischen Verbandes für Zeitarbeit (VZa) und Geschäftsführerin des OÖ Hilfswerks: „Leider fehlt es der Wirtschaft an flexiblen Arbeitszeitmodellen, um Frauen erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dieses Defizit wird der VZa in Zukunft gemeinsam mit den österreichischen Arbeitskräfte-überlassern abbauen. Wir werden flexible Arbeitszeitmodelle für Frauen mit Familien, für schwer vermittelbare Frauen, aber auch für Frauen anbieten, die sich beruflich neu orientieren wollen oder die gerade mit ihrer Ausbildung fertig werden.“
Arbeitskräfteüberlassung bietet einen idealen Wieder- oder Neueinstieg ins Berufsleben und erleichtert die Um- oder Neuorientierung am Arbeitsmarkt. Seit vier Jahren gibt es sogar einen eigenen Lehrberuf für Personaldienstleister die Personaldienstleister-Assistentin bzw. den Personaldienstleister-Assistenten.
Vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten: Vom Jobhopping bis zur langfristigen Stelle ist alles drin
Viele Hausfrauen und Mütter haben über die Jahre den Kontakt zur Wirtschaft verloren. Für Sie ist es besonders schwierig einen Anschluss zu finden oder sich neu am Arbeitsmarkt zu orientieren. Denn die Arbeitsprozesse sind einem ständigen Wandel unterworfen, heutzutage mehr als früher. Da ist man bereits nach wenigen Jahren nicht mehr ausreichend informiert oder ausgebildet. Angestellte und Arbeiterinnen, die über einen Arbeitskräfteüberlasser arbeiten, können mehrere Jobs mit ruhigem Gewissen ausprobieren. Strebt man eine Fixanstellung bei einer Firma an, bei der man sich wohl fühlt, dann werden sich die Arbeitskräfteüberlasser auch um eine Übernahme bemühen. In der Vergangenheit wurde das äußerst erfolgreich betrieben.
Aber auch für junge, weniger berufserfahrene und neugierige Frauen bieten Personalkräfteüberlasser interessante Alternativen zum freien Arbeitsmarkt. Beim „Jobhopping“ können Sie in Ruhe erste Erfahrungen sammeln, bevor sie sich entscheiden, welchen Karriereweg sie einschlagen wollen.
Kommerzialrat Adolf Mastny, VZa Mitbegründer und Senior Chef der Firma Toprein: „Die Leasingbranche bietet hierfür viele Möglichkeiten. Unsere großen Vorteile: Wir haben unsere Fühler in vielen Branchen und sind politisch unabhängig. Die notwendigen Berufsqualifikationen müssen dabei aber erfüllt werden. Schließlich wollen wir unser Personal bestmöglich unterbringen und unsere Kunden zufrieden stellen und das geht nur, wenn sich die Anforderungen und Qualifikationen mit denen der Auftrag gebenden Firmen decken.“
Neu im Programm der österreichischen Arbeitskräfteüberlasser: Maßgeschneiderte Dienstzeitmodelle für Frauen mit Gesundheits- und Sozialberufen
Mit dem neuen Arbeitskräfteüberlasser Gesetz für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe können die österreichischen Arbeitskräfte-überlasser seit Juli qualifiziertes Gesundheits- und Krankenpflege-personal vermitteln und verleasen. Flexible und individuelle Arbeitszeitmodelle sowie Teilzeitarbeit gab es in Pflegeberufen selten, weil hier viele Spitäler und Gesundheitseinrichtungen zu wenig flexibel sind.
Geht es nach dem Österreichischen Verband für Zeitarbeit wird es für jede Frau mit einem Gesundheits- und Krankenpflegeberuf ein individuelles Arbeitszeitmodell mit Dienstzeiten geben, das passt. Florian Pressl aus dem Gesundheitsministerium: „Die Privatwirtschaft tut sich da eben leichter als der öffentliche Dienst.“ (vgl. Standard 19.8.05) Alleine dadurch soll ein Teil des enormen Fachkräftebedarfs von rund 20.000 diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegern, diplomierten Gesundheits- und Krankenschwestern sowie Pflegehelferinnen gedeckt, gefördert und gesichert werden.
Leasingarbeit statt Arbeitslosigkeit
Arbeitslose Frauen sollten die vielfältigen Möglichkeiten einer Arbeitsvermittlung und Arbeitsüberlassung in Erwägung ziehen. Unter www.vza.at können die Angebote der österreichischen Arbeitskräfteüberlasser einmal genauer unter die Lupe genommen, Jobanfragen gestartet oder kostenlose Beratungstermine vereinbart werden. Man findet dort auch eine Auflistung aller österreichischen Arbeitskräfteüberlasser und noch viele weitere interessante Informationen rund um das Thema Arbeitskräfteüberlassung.


