Freitag, 03. Juli 2009

Liebe Leserinnen und Leser, geschätzte Mitglieder des VZa!

Kategorie: Newsletter 01/2009

In jeder Krise steckt eine Chance, heißt es. In der momentanen Wirtschafts- und Finanzkrise geht es darum, Verantwortung für die Gestaltung des Arbeitsmarktes zu zeigen, Möglichkeiten wie Branchenstiftung und Bildungsfonds zu nutzen...

In jeder Krise steckt eine Chance, heißt es. In der momentanen Wirtschafts- und Finanzkrise geht es darum, Verantwortung für die Gestaltung des Arbeitsmarktes zu zeigen, Möglichkeiten wie Branchenstiftung und Bildungsfonds zu nutzen. Darin sieht der Berufsgruppensprecher in der Wirtschaftskammer, Gerhard Flenreiss, auch eine Chance für die Branche, etwas zu ihrem positiven Image beizutragen wie im anschließenden Interview nachzulesen ist.

Horacio De Martini, Präsident der internationalen Vereinigung der Arbeitskräfteüberlasser CIETT, geht noch einen Schritt weiter: Er ruft Regierungen und Gesetzgeber weltweit auf, die momentane Situation zur Installierung effektiverer gesetzlicher Regelungen zu nutzen. Reformen des Arbeitsmarktes tun Not, um gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Warum? Damit die Zeitarbeit sofort nach Durchschreiten der konjunkturellen Talsohle wieder als potenter Jobmotor agieren kann.

Denn man darf gerade in schwierigen Zeiten nicht vergessen: Ein Großteil der überlassenen Dienstnehmer verdankt seinen Arbeitsplatz der Tatsache, dass Personalbereitstellung ein hocheffizientes Flexibilisierungsinstrument darstellt. Unternehmen können schnell und ohne Risiko auf Veränderungen am Markt reagieren - sei es nun auf kurzfristige Auftragshochs oder aber einen sich abzeichnenden Wirtschaftsaufschwung. Diese Flexibilität kann die Konjunkturspirale in einen Aufwärtstrend versetzen und nicht zuletzt deshalb werden nach der Krise so viele Zeitarbeiter beschäftigt sein wie nie zuvor. Dies und noch viel mehr lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des VZA-Newsletters, viel Spaß bei der Lektüre!

Herzlichst,

Ihre Dr. Viktoria TISCHLER
Präsidentin des VZA


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