Donnerstag, 23. Juli 2009

Liebe Leserinnen und Leser, geschätzte Mitglieder des VZA!

Kategorie: Newsletter 02/2009

Zeitarbeit ist um Längen besser als ihr Ruf. Dies bestätigen immer wieder auch empirische Erhebungen: Sei es, wenn die „Besten Arbeitgeber Österreichs“ gekürt werden oder wie gerade eben – die „Attraktivsten Arbeitgeber 2009“.

Dr. Viktoria Tischler

Unter den nach eingehender Prüfung auf ein Podest gehobenen Betrieben finden sich zum wiederholten Male auch Zeitarbeitsfirmen. Unternehmen also, die als Personaldienster Dritten Mitarbeiter  überlassen, wenn diese sie besonders nötig brauchen - und sich immer noch mit Vorurteilen wie „modernes Sklaventum“ herumschlagen müssen.

Dem gegenüber steht die Realität: Wie die Studien zeigen, erweisen sich Zeitarbeitsunternehmen in der Praxis als Betriebe, in denen MitarbeiterInnen sich gut aufgehoben fühlen, weil auf ihre Interessen besonders sensibel eingegangen wird. Den Titel „Bester Arbeitgeber Österreichs“ brachte einem Überlassungsbetrieb die Fülle an Weiterbildungsmöglichkeiten und Sozialleistungen, gelebte Wertschätzung der Mitarbeiter samt Anerkennung besonderer Sozialleistungen und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Nicht nur die betroffenen ZeitarbeiterInnen, auch Personalisten schätzen die Arbeitskräfteüberlassung – gerade und vor allem in der momentanen schwierigen Wirtschaftsphase. Denn gerade jetzt – und noch viel mehr, wenn die Konjunkturkurve wieder nach oben zeigt – spielt die Zeitarbeit ihre absolute Stärke aus, die ihr im vergangenem Jahrzehnt zu einem wahren Höhenflug verholfen hat: der flexible Arbeitskräfteeinsatz.

Die Fähigkeit, mit Mitarbeitern auf Zeit rasch auf Wirtschaftsschwankungen reagieren zu können, hat die Zeitarbeit zum unentbehrlichen Instrument moderner Unternehmensführung gemacht. Deshalb entspricht es nur der halben Wahrheit, wenn man sich auf das momentan in der Öffentlichkeit dominierende Bild verlässt, wonach die Zeitarbeitsbranche in der Krise abrutsche. Denn sobald es wieder aufwärts geht, sind es die Arbeitskräfteüberlasser, die als erste davon profitieren – und mit ihr der gesamte Wirtschaftsapparat!   Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe des VZA-Newsletters!

Herzlichst,
Ihre

Dr. Viktoria TISCHLER
Präsidentin des VZA  


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