Mittwoch, 10. Juli 2002

Hofübergabe

Kategorie: Presse Archiv

Die Dachorganisation der österreichischen Zeitarbeitunternehmen VZa (Verband Zeitarbeit – www.vza.at) hat eine neue Führung. Gründungsmitglied und langjähriger Präsident Kommerzialrat Adolf Mastny hat den 1995 ins Leben gerufenen Dachverband nunmehr in die Hände von Dr. Viktoria Tischler, Geschäftsführerin von Adecco Österreich, gelegt.

Unter der Leitung von Präsident Mastny wurde der Verband Zeitarbeit nicht nur zur verbindlichen Instanz in Österreich sondern auch zur offiziellen Schnittstelle zum internationalen Verband, der CIETT (Confédération Internationale des Entreprises de Travail Temporaire).

Der VZa, dem bis dato alle namhaften österreichischen Zeitarbeitunternehmen angehören, sieht seine vornehmlichste Aufgabe – neben der Interessensvertretung – vor allem in der Qualitätssicherung. VZa-Mitglieder verpflichten sich nämlich, einen strengen Verhaltenskodex einzuhalten, einem Kodex, der im wesentlichen auch den international gültigen Standesregeln der CIETT entspricht. Ein Meilenstein in der Geschichte des VZa sei aber, so Kommerzialrat Mastny, dass es - nach jahrelangem zähen Ringen - im Frühjahr des heurigen Jahres gelungen sei, einen Kollektivvertrag für Zeitarbeit auszuhandeln und zu installieren. Als Gründe für die Übergabe nennt Kommerzialrat Mastny seinen allmählichen und altersbedingten Rückzug ins Privatleben und in der Folge eine – so Mastny – durchaus beabsichtigte „Verjüngungskur“ für den Verband Zeitarbeit.

Die Nachfolgerin, Dr. Viktoria Tischler, sieht ihre Aufgabe als neue ehrenamtliche VZa-Präsidentin in der Fortsetzung des erfolgreichen Weges aus der Vergangenheit und nennt als Schwerpunkte, neben einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit, die forcierte Betreuung der Verbandsmitglieder durch einen verstärkten Ausbau des Informations- und Servicebereiches sowie eine stärkere Vernetzung mit der CIETT Europa und der CIETT weltweit.


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